NOSFERATU – Konzertkino am 23.Juli 2021

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NOSFERATU – Eine Symphonie des Grauens
Kino-Konzert mit dem Caspervek Ensemble
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Am 23.07. wird es spät dunkel, da lag es nahe, das Publikum mit einem halbstündigen Konzert auf den Abend einzustimmen.
Nachdem das Caspervek Ensemble ihr Können unter Beweis gestellt hat, konnte sich das Publikum mit Speisen und Getränken versorgen. 
 
Das Original von 1922 von F.W. Murnau in schwarz/weiß gilt zurecht als Meilenstein der Filmgeschichte. Für die Musiker war das nach der langer Corona Zeit wieder eine Gelegenheit, vor Publikum zu spielen. Die Besucher bedachten die meisterliche Darbietung mit lang anhaltendem Applaus.
Es war ein wunderbarer Sommerabend und muss unbedingt wiederholt werden.

Klaus Urban – Das Tucholsky – Feuerwerk

Zwischen zwei durch den Corona – Virus bedingten Zwangspausen konnte das Hölderlin Eins für einige Veranstaltungen seine Pforten öffnen. Mit dabei: der im Haus als Moderator der regelmäßigen Poetry Slams bestens eingeführte Klaus Urban mit seinem Tucholsky – Feierwerk, dem Kleefelder Beitrag zum hannoverschen WortLaut Festival 2020.

Die möglichen Plätze für Gäste waren rasch vergeben. Für diese hat Klaus Urban eine kluge Auswahl bissiger und heiterer Texte Tucholskys getroffen. Getreu Tucholskys bzw. Peter Panters Ausspruch „Zivilisierte Menschen denken polyphon“ hat Urban die Texte gesprochen und im Wechsel mit eigenen Vertonungen als Lieder vorgetragen. Dabei hat er mit Gitarre und Mundharmonika seine Nähe zu Bob Dylan offenbart, passender Weise einem Literaturnobel-preisträger.

Die Besucher waren sich einig: Eine angenehme Überraschung, den Musiker Klaus Urban zu erleben und eine Freude, Tucholsky Texte in Liedform zu hören. Ein unterhaltsamer, aber auch würdiger Abend, um an den 130. Geburtstag von Kurt Tucholsky zu erinnern.

Die Rückkehr des Odysseus. Aus der Odyssee des Homer, vorgetragen vom Olaf Steinl.

Die Lesung von Olaf Steinl war unsere letztwe Veranstaltung vor der Corona – Zwangspause. Nach der Veranstaltung hat uns eine Bessprechung des Abends von einem  Zuhörer erreicht, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

Es gibt ja so viele Mythen, götterumwoben, vom Gilgamesch der Babylonier, vom Schöpfungsmythos des Alten Testaments, Science Fiction-Mythen wie in den Hyperion-Gesängen. Und eben auch und immer wieder gibt es die Mythen der alten Griechen. Diese nun sind entstanden in uralter Zeit. Will man sie heute noch hören? Ja, man will es.

Weil sich seither nichts geändert hat in allem, was an Ängsten, Schrecken, Schicksalen, Furcht und  Erfüllung die Menschen bewegt. Man mag lachen und spotten über der Griechen Götterwelt: absurde  Verwandlungen der Götter in verschiedene Gestalten hinein und ihr Eingreifen in der Menschen Welt; die Fehden und Feindschaften der Götterkinder untereinander – sie sind doch alle so menschlich, dass man sie versteht, sofort, weil man ihnen nachfolgen kann in ihrer Gemeinheit.

Odysseus nun wird von Athene beschützt.  Wie vorher schon immer wieder auf seinen jahrelangen Irrfahrten, und kehrt nun heim:  Die Rückkehr des Odysseus.

Da geht was ab:  Die ganze Heerschar von Freiern um Penelope, Freier, die jahrelang schon um sie warben und dabei in täglichen Wettspielen und in üppigem Festschmaus die  Vorräte des Odysseus verzehrten. Der noch sehr junge Sohn Telemach, der diesem Frevel noch nicht zu begegnen wusste; Penelope, die mit einer List dies alles hinauszuzögern suchte bis zur immer noch erhofften Zurückkehr ihres Gemahls Odysseus: Das alles steigert sich zu einer leise anschwellenden Explosion, als Odysseus, von Athene in Gestalt und Gewand in einen Bettler verkleidet, unter die Freier tritt.

 Nun muss man es hören und sehen, wie Olaf Steinl die folgenden Szenen in die Gegenwart hineinholt. Das ist die pure, lebendige, überwältigende Gestaltung einer großen Szene der griechischen Mythologie in die Gegenwart hinein.

Er (Olaf Steinl) hat sich für seine Aufführung die Erzählversion von Wolfgng Schadewaldt ausgewählt. Fast möchte man meinen, dass es umgekehrt gewesen wäre, und dass der Autor Schadewaldt dem Rezitator Steinl seine Sprache in den Mund gelegt hätte. Die Symbiose jedenfalls ist großartig.

Sprache, Mimik, Gestik des Rezitators, Spannung, Bildhaftigkeit, Lebendigkeit, jede Nuance des erzählten Geschehens, der inneren Bewegung, des Triumphes und der Verzweiflung: Alles ist wahrlich fesselnd und über alle zeitlichen Distanzen des Erzählten hinweg gegenwärtig geworden.

Ein Ereignis im Kulturhaus Kleefeld.

Wiegenlieder, Waisen & Krakeeler – Tom Waits Revue

Thomas Alan „Tom“ Waits (* 7. Dezember 1949 in Pomona, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Schauspieler und Autor.

In seiner Musik verbindet Waits Einflüsse aus klassischen amerikanischen Genres wie Blues, Rhythm and Blues, Jazz, Folk und die Songwriter mit Aspekten des Vaudeville und der Theatermusik. Später nahm Waits auch Einflüsse aus Avantgarde-Jazz, Rap oder Industrial Rock mit auf. Seine Musik wird gelegentlich auch dem Alternative Rock oder Indie-Rock zugerechnet. Waits, der sich konsequent den Hörerwartungen eines breiten Publikums verweigert, trägt seine durch die Beat Generation beeinflussten Geschichten grummelnd und knurrend mit charakteristisch rauer Stimme vor.

Seit Beginn seiner Karriere in den 1970er Jahren wurden und werden Waits’ Kompositionen von unzähligen – häufig kommerziell wesentlich erfolgreicheren – Musikern gecovert. Rod Stewart erreichte beispielsweise 1989 mit der Waits-Komposition Downtown Train Platz eins der Billboard 200. Sein Album Bad As Me aus dem Jahr 2011 war das erste, das bereits kurz nach dem Erscheinen nennenswerte Verkaufszahlen erzielen konnte.

Als Schauspieler war Waits unter anderem in den Kinofilmen Down By Law, Bram Stoker’s Dracula, Short Cuts, Das Kabinett des Doktor Parnassus,
7 Psychos
und The Ballad of Buster Scruggs zu sehen.

An diesem Abend im Februar wurde das Schaffen  von Tom Waits in musikalischen Beiträgen und Lesungen gewürdigt. Hier ein kurzer Auszug in einem Video, für das wir uns wie immer bei Bernnd Burkhardt bedanken.

„Selbst gemacht und Müll gespart!“ – ein Workshop von „Kleefeld unverpackt“

 

Am 10.11.2019 haben sich ca. 40 Teilnehmende von jung bis alt, veranstaltet von Mitgliedern der Initiative „Kleefeld unverpackt,“ im großen Saal des Hölderlin Eins versammelt, um anhand  unterschiedlicher Stationen Produkte, die man sonst eher neu einkauft, deren industrielle Herstellung aber nicht sonderlich klima- und umweltfreundlich ist, selbst herzustellen.

In gemütlicher und geselliger Atmosphäre hatten die Teilnehmenden aus Kleefeld und anderen Stadtteilen die Möglichkeit, kreativ und aktiv zu werden. An den sechs Stationen wurden folgenden Aktionen angeboten: Von aus alten Stoff- und Papierresten hergestellten Geschenkeverpackungen (inkl. 5-Minuten-Adventstüte), über Waschmittel und Deo, bis hin zu Brotaufstrichen, selbstgenähten Brot- und Einkaufsbeuteln und Wickeln mit Stoffwindeln reichte das Mitmachangebot.  
Kurzum: es war für jede und jeden etwas dabei!

Die Teilnehmenden konnten nun mit tollen, nützlichen und vor allem selbsthergestellten Produkten und neuem Wissen nach Hause gehen!

Vielen Dank an alle Beteiligte und teilnehmenden Gäste!

Danika Homes feat. The Jeb

Zum Abschluss des Konzertjahres 2019 hatten wir erneut ein Duo aus den USA im HÖLDERLIN EINS zu Gast. Bei der Vereinbarung des Termins haben wir mit Danika Holmes über unsere bisherigen schlechten Erfahrungen mit Konzerten in der Weihnachtszeit gesprochen.  „Ich werde ein paar zur Jahreszeit passende Lieder auswählen“ hat sie daraufhin angekündigt. 
Das dies kein Scherz war, zeigt u.a. der Mitschnitt von „Dancing in the Snow“.

Die besondere Qualität von Jeb Hart als Sologitarrist ist in diesem Konzertausschnitt zu sehen. Eine Instrumentalfassung vom Jimi Hendrix Klassiker „Little Wing“, erkennbar von Stevie Ray Vaughn beeinflust.

Zum Abschluss mit „Press Play“ noch eine Komposition von Danika Holmes, in der noch einmal deutlich wird, warum sie in den USA von den Kritikern als Sängerin hoch geschätzt wird.

Wir bedanken und erneut bei Bernd Burkhardt für die Kontzertmitschnitte

Courtney Yasmineh

Mit Courtney Yasmineh konnten wir eine echte Rock Lady im HÖLDERLIN EINS begrüßen. Ihre extrovertierte Erscheinung sollte alledings nicht darüber hinweg täuschen,  das Courtney eine extrem sympathische und einfühlssame Person ist.

Musikalisch wurde Einiges geboten. Zum Abschluss des Konzertes gab es noch Leonhard Cohens „Hallelujah“ als Zugabe; hier leider nur als Handy – Mitschnitt. Trotzdem schön!  Als weiteres Tondokumemt eine Mid – Tempo Rocknummer:  „I shall be released“.

I shall be released

Hallelujah

 

 

 

Christopher Worth

Mit Christopher Worth ist mit Sicherheit eine der besten neuen männlichen Blues /  Soul Stimmen unser Zeit nach Hannover bekommen.

Nehmen  Sie sich einige Minuten, schließen Sie die Augen unf genießen Sie „Lost in the shadow“, komponiert von Christopher Worth und „Hard Times“, einen Ray Charles – Klassiker. 

Trotz der mittelmäßigen Qualität eines Handy –  Videos ist deutlich:
Dieser Mann kann singen!  Wer Christopher Worth live erleben möchte:
am 16. März 2021 ist er zurück im Hölderlin Eins!

„Lost in the Shadow“ / „Hard Times“ (Ray Charles) – Christopher Worth – Gesang & Piano – Folge dem Link!

Christopher Worth live im Hölderlin Eins

30625MUSIK – Big City Blues

Das Kleefelder Musikfestival 30625MUSIK wird ausschließlich von Kleefelder Musikerinnen & Musikern gestaltet. Beispielhaft veröffentlichen wir hier zwei Titel vom Konzert der Bluesband BIG CITY BLUES: Den Titel BIG CITY BLUES, nach dem sich die Band benannt hat, und eine Interpretation des Gershwin – Klassikers SUMMERTIME.

Die Instrumentalisten, Rüdiger Scholz an der Gitarre und Blues-Harp, Ernst Schröder am Bass und Ulli Schröter am Schlagzeug, vereint eine jahrzehnte-lange Erfahrung in der Jazz-und Bluesszene.

Der Gesang von Rüdiger wird beileibe nicht nur ergänzt durch eine neue Stimme: Lilla Molnar hat sich nach ihrem Studium an der Hochschule für Künste in Bremen mit verschiedenen Projekten um und in Hannover etablieren können. So ist sie zum Beispiel ein festes Mitglied des preisgekrönten Jazzchores „Vivid Voices“ der Hochschule für Musik und Theater und Medien Hannover (hmtmh). Ihr besonderes Interesse gilt dem a cappella Gesang, dem Jazz und natürlich dem Blues.