„Ein Licht, so grau in grün“

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Datum:

06.11.2022

Uhrzeit:

11:30 - 12:30

Ort:

Großer Saal / Hölderlin Eins

Kategorie

Eintritt

Eintritt frei / Spenden erbeten

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„Ein Licht, so grau in grün“

Ein Liedprogramm mit Vertonungen von Gedichten Richard Dehmels

Richard Fedor Dehmel wurde 1863 in Brandenburg geboren und gehörte um die Jahrhundertwende zu den erfolgreichsten deutschen Dichtern. In seinen Gedichten beschäftigte sich Dehmel – ganz im Sinne der Moderne – mit politischen Themen und dem Leben der Arbeiterklasse, aber auch mit der Liebe und dem Verhältnis der Geschlechter. Seine bewegenden Texte inspirierten zahlreiche Komponist*innen: bis 1913 gab es bereits über 500 Vertonungen – heute sind es noch viele mehr.

Aus der Vielzahl der Vertonungen haben sich die Sopranistin Constanze Hose und der Pianist Jens Hamer einige herausgesucht. Als wiederkehrendes Programmelement ist das Gedicht „Die stille Stadt“ in drei sehr unterschiedlichen Liedern von Alma Mahler, Jean Sibelius und Kurt Weill zu hören. Der Text hat auch heute eine bedrückende Aktualität: politische und geopolitische Katastrophen stehen an der Tagesordnung, und man kann angesichts der Ereignisse den Mut verlieren. Doch es geschehen immer wieder kleine „Wunder“, die Hoffnung geben, dass Rauch und Nebel aufbrechen und Platz machen für sonnigere Tage. Die drei Komponist*innen nehmen unterschiedliche Stimmungen aus dem Gedicht in ihre Musik auf und setzen so ganz verschiedene Schwerpunkte.

Darüber hinaus erklingen Lieder und Klavierstücke u.a. von Alexander von Zemlinsky, Franz Schreker und Richard Strauss. Die leidenschaftlichen, tiefgründigen Gedichte Dehmels wechseln sich dabei mit Texten anderer Dichter ab, sodass sich ein abwechslungsreiches, bewegendes Programm mit einer Mischung aus bekannteren und unbekannteren Werken ergibt.

 

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